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A

Abdrehen
Spanabhebendes Bearbeiten eines lederhart getrockneten Gefässes auf der Drehscheibe, meistens das Herausarbeiten des Fussringes.
Aufbauen
Aufbauen bedeutet, dass der Gegenstand nicht auf der Scheibe gedreht ist. Es gibt die Wulst-, Platten- und Pinchtechnik.

B

Braunstein
Manganoxid

C

Craquelée-Glasur
Glasur die von feinen Rissen durchzogen ist, die auf Spannungsunterschiede zwischen Glasur und Scherben zurückzuführen sind.

D

Drehen
Auch Freidrehen genannt. Auf einer schnell rotierenden Scheibe wird mit bestimmten Handgriffen aus einem Tonklumpen ein Gefäss geformt.

E

Eisenoxid
Färbendes Oxid in Glasuren. Von gelb, olivgrün, braun, rot, blau bis schwarz. Eisenoxid kommt oft auch in Massen vor, z.B. im Töpferton.
Engobe
Eingefärbter dünnflüssiger Ton der vor dem Brand auf das Stück aufgetragen wird. Wird nach dem Vorbrand meistens noch transparent glasiert.

F

Feldspat
Feldspäte sind Hauptbestandteile von bleifreien Glasuren und oft auch in keramischen Massen vorhanden.

G

Glasur
Glasiger Überzug auf Keramik, der die natürliche Rauhigkeit des Scherbens beseitigt. Als gestalterisches Element dient sie zur Farbgebung und Oberflächengestaltung. Da Glasur und Scherben chemisch verwandt sind benetzen sich beide Stoffe gut und haften unlösbar aneinander.

H

Haarrisse
Haarrisse in Glasuren = Craquelée-Glasur

I

(keine Einträge)

J

(keine Einträge)

K

Kaolin
Häufiges Tonmineral das in Glasuren und Massen vorkommt.
Keramik
Überbegriff für gebrannte Erde im weitesten Sinn. Gilt für alle Tone. Von Töpferton über Steingut, Steinzeug bis Porzellan, inkl. Spezialerzeugnisse aus Industrie und Technologie.
Kobaltoxid
Metalloxid das vor allem zum Färben von Glasuren verwendet wird. Farbtöne von blau, violett bis schwarz.
Kristallglasur
Leichtflüssige Glasur in der sich deutlich sichtbare Kristalle bilden. Die Kristalle wachsen während der Abkühlphase des Brandes. Kristallglasuren sind gegenüber sämtlichen Herstellungsbedingungen äusserst empfindlich.
Kupferoxid
Metalloxid zum Einfärben von Glasuren. Färbt im oxidierenden Brand grün bis türkis. In grossen Mengen zugesetzt gibt es ein Graphitgrau. Im reduzierenden Brand werden kupferhaltige Glasuren rot, sogenannte Ochsenblutglasuren.

L

Lavamehl
Vulkanisches Gesteinsmehl das als Glasurenbestandteil zur Anwendung kommt.

M

Manganoxid
Färbendes Metalloxid, auch Braunstein genannt. Färbungen von violett, gelb, braun. orange, schwarz möglich. Mangan ist ein giftiges Schwermetall das durch den Brennprozess chemisch gebunden, daher ungiftig wird.

N

Nickeloxid
Metalloxid das enorm unterschiedliche Färbungen hervorbringt, je nachdem welche Rohstoffe die Glasur sonst noch enthält. Besitzt im Unterschied zu vielen anderen färbenden Oxiden keine Flussmittelwirkung.

O

Oxidationsbrand
Brennen mit Luftüberschuss, vor allem im Elektroofen

P

Pinchtechnik
Formverfahren um Gefässe in der Hand zu formen. Im Kleinen sind das Daumenschälchen, kann aber auch mit grösserer Menge Ton gemacht werden. Anstatt in der Hand wird dann meist in einem konkaven Scherbenstück geformt.
Plattentechnik
Ausgewallte, zugeschnittene Tonplatten werden in lederhartem Zustand mit Schlicker zusammengesetzt.
Porzellan
Keramische Masse mit dichtgesintertem weissen, in dünner Lage durchscheinendem Scherben. Besteht hauptsächlich aus Feldspat, Quarz und Kaolin. Porzellan kommt in der Natur kaum rein genug vor, wird industriell gemischt.

Q

Quarz
Glasbildner in Tonen und Glasuren. Nach den Feldspäten das häufigste und verbreitetste Mineral der Erdkruste.

R

Reduktionsbrand
Brennverfahren, bei dem das keramische Brenngut durch Luftmangel der Reduktion ausgesetzt wird. Macht man vor allem im Gas- und Holzofen.

S

Sinterung
Verglasen des Scherbens während dem Brand. Ein gesinterter Scherben ist wasserdicht.
Steingutton
weisser Ton im Niedertemperaturbereich, bis 1100° C. Sintert nicht.
Steinzeugton
Farbiger, zwischen 1100° und 1300° C sinternder plastischer, gut drehfähiger Ton. Die Masse wird in der Natur abgebaut und häufig noch mit Zusatzstoffen versetzt.

T

Titandioxid
Ist ein Rohstoff mit starker Kristallisationsneigung. Wird auch als Trübungs- und Flussmittel eingesetzt.
Töpferton
Kalkhaltiger Ton im Niedertemperaturbereich, bis ca. 1050° C. Meist rotbrennend, da er oft eisenhaltig ist. Sintert nicht, das heisst er bleibt porös. Wird in Ziegeleien verwendet und daher auch Ziegelerde genannt.

U

(keine Einträge)

V

(keine Einträge)

W

Wulsttechnik
Ein Gefäss wird Ring auf Ring aufgebaut. Für bessere Stabilität werden die Fugen verstrichen.

X

(keine Einträge)

Y

(keine Einträge)

Z

Ziegelerde
Töpferton
Zinkoxid
Ein erdalkalischer Glasurenrohstoff, der vor allem als Trübungsmittel und Kristallbildner zum Einsatz kommt.